Der BeKD e.V.
Kindsein braucht unsere Pflege

Seit 1980 vertritt der Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. als einzige berufliche Interessenvertretung ausschließlich die Belange der professionellen Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (GKiKP) in Deutschland. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen sind in allen Sektoren des Gesundheitswesens und in Einrichtungen des Sozial- und Bildungswesens tätig.

Für unsere Mitglieder
bieten wir:

  • Individuelle Beratung in beruflichen Fragen
  • Plattformen zum fachlichen Austausch
  • Berufshaftpflichtversicherung
  • Spezial-Strafrechtsschutzversicherung
  • Fachzeitschrift
  • Reduzierte Tagungsgebühren

BeKD
News

Kompromiss zum Pflegeberufereformgesetz

Am 06.04.2017 verständigten sich die SPD- und CDU/CSU-­Bundestagsfraktionen mit einem Kompromiss zum Pflegeberufereformgesetz

Pflegekammer Niedersachsen richtet
Arbeitsgruppen ein.

Es werden Mitstreiter und Mitdenker für die AG Kinderkrankenpflege gesucht!

Unsere Partner

Die Pflegestatistik 2008 zeigt, dass wir Sie als Mitglied brauchen

38385

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen

217

Ausbildende Krankenhäuser

10420

Ausbildungsplätze für Gesundheits- und ­Kinderkranken­pfleger/innen.

03.05.
2017

03.05.2018

Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

Erster Rheinlandpfälzischer Pflegetag in Mainz.

BeKD Mitteilungen

Wir sind mitteilungsfreudig
Der BeKD e.V. versteht sich als Mitteilungs-Organ. Für seine Mitglieder. Für die interessierte Öffentlichkeit.

Die Anliegen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden auf vielfältige Weise kommuniziert – sowohl unter den Mitgliedern, als auch in die Fachöffentlichkeit und in die politischen Entscheidungsgremien hinein.

Dazu zählen aktuelle Infos und Terminankündigungen, Pressemiteilungen und Artikel sowie Positionspapiere und Stellungnahmen.

BeKD
Fort- und Weiterbildung

Fort- und Weiterbildung

Professionell und kontinuierlich, sind Voraussetzung, um verantwortlich für Kinder und Jugendliche zu handeln. Gesundheitsvor- und Gesundheitsfürsorge als Schwerpunkte der berufspolitischen Arbeit bedeutet für den BeKD auch, seine Mitglieder in ihren Bestrebungen zur Fort- und Weiterbildung zu unterstützen.

BeKD Story

Geschichte des Berufes und des Berufsverbands

1829 Erste Kinderabteilung in Deutschland wird an der Charité Berlin eröffnet.

1894 Die Kinderheilkunde wird ein eigenständiges medizinisches Lehrfach an der Humboldt-Universität Berlin.
Der erste Lehrstuhlinhaber ist Otto Heubner.

1898 Arthur Schlossman eröffnet in Dresden ein Säuglingsheim und bildet Säuglingspflegerinnen aus.

1917 Ein Ministerialerlass in Preußen sieht die staatliche Prüfung von Säuglingspflegerinnen vor.

1918 In Jena absolvieren die ersten vier Säuglings- und Kleinkinderpflegerinnen ihre Ausbildung und legen eine Prüfung ab.
Die Ausbildung dauert 1 Jahr.

1923 Die staatliche Anerkennung der Ausbildung wird in den meisten Ländern des Deutschen Reiches durchgesetzt. Sie dauert 2 Jahre. Das erste Jahr qualifiziert zur Säuglings- und Kleinkinderpflegerin, das zweite Jahr zur Säuglings- und Kleinkinderkrankenpflegerin.

1927 Gründung des Reichsverbandes der Säuglings- und Kleinkinderschwestern durch Antonie Zerwer.

1930 Beschluss über die reichseinheitliche Ausbildung und staatliche Prüfung von Pflegerinnen und Schwestern für die Säuglings- und Kleinkinderpflege. Dadurch Trennung der Ausbildungen zur Pflege des gesunden und des kranken Kindes.

BRD:
1957 Das 1. Krankenpflegegesetz  tritt in Kraft. Demnach dauert die Ausbildung 3 Jahre und beinhaltet 400 Stunden Theorie. Die Bezeichnung „Säuglings- und Kleinkinderkrankenschwester“ wird durch „Kinderkrankenschwester“ ersetzt und staatlich geschützt.

1965 Das 2. Krankenpflegegesetz  tritt in Kraft. Demnach beträgt die Ausbildungsdauer 1200 Stunden Theorie verteilt auf 3 Jahre.

1980 Am 25. Februar erfolgt die Wahl zum Vorstand des Arbeitskreises der Kinderkrankenschwestern (AKK). Vorsitz: Christa Dietrich, Hannover; stellv. Vorsitz: Edda Behr, Hamburg; Schatzmeisterin: Frau Severin, Hannover; Schriftführerin: Sigrid Keichel, St. Augustin; Beirat: Emmi Fischer, Gifhorn, Karin Heuwen, Oldenburg, und Marianne Kettermann, Celle.

1982 Eintragung des AKK in das Vereinsregister. Vorsitz: Christa Dietrich; stellv. Vorsitz: Eleonore Seinsche.

1985 Das 3. Krankenpflegegesetz tritt in Kraft. Demnach dauert die Ausbildung unverändert drei Jahre. Die Theorie wird auf 1600 Stunden erhöht.

DDR:
Seit der Gründung der DDR 1949 bestehen bis zur Wiedervereinigung 1990 eigene gesetzliche Regelungen für die staatliche Ausbildung in der Kinderkrankenpflege. Von 1961 bis 1974 war die Berufsbezeichnung „Säuglings- und Kinderkrankenschwester“ und die Ausbildung fand in einer dreijährigen bzw. zweieinhalb jährigen Lehre mit 1200 Stunden Theorie statt. Ab 1974 absolvierten die Studentinnen der Kinderkrankenpflege ein dreijähriges praxisbezogenes Fachschulstudium mit 1975 Stunden Theorie. Die Berufsbezeichnung ist Kinderkrankenschwester. Mit dem staatlichen Studienabschluss erhielten die Absolventinnen zugleich die staatliche Erlaubnis zur Ausübung des Berufes der Kinderkrankenschwester. Ab 1991 tritt in den ostdeutschen Bundesländern infolge des Einigungsvertrages auch das Krankenpflegegesetz der BRD in Kraft. Die Studienabschlüsse der DDR haben Bestandsschutz und werden in den Ländern der EU ohne Reglementierung anerkannt.

1991 Aus dem AKK e.V. entsteht der Berufsverband für Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger e.V. (BKK) mit rund 1000 Mitgliedern. Vorsitz: Elisabeth Oltrogge; stellv. Vorsitz: Andreas Kray. Ausbau der berufspolitischen Kontakte auf allen Ebenen der Gesundheitspolitik sowie der Pädiatrie.

1994 Aufbau und Fortentwicklung der „Regionalen Arbeitskreise“ des BKK. Mit der Publikation „Bildungskonzept Kinderkrankenpflege“ leistet der BKK einen wichtigen Beitrag zur berufspolitischen Diskussion um die Neuordnung der Ausbildung in Pflegeberufen. Er setzt sich für den Erhalt der eigenständigen Grundausbildung der Kinderkrankenpflege im Rahmen eines vierjährigen , integrativen Ausbildungskonzeptes ein.

Bei den Vorstandswahlen werden Andreas Kray als Vorsitzender und Elfriede Zoller als stellv. Vorsitzende gewählt.

1997 Der BKK e.V. wird zum „Sprachrohr“ aller Kinderkrankenschwestern und -pfleger in Deutschland. Die Berufspolitik des BKK wird bundesweit anerkannt. Die Sektionen „Ambulante Kinderkrankenpflege“ und „Neugeborenes und Familie“ werden ausgebaut.

1998 Der BKK e.V. ist Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Pflegeorganisationen. Der Berufsverband veröffentlicht ein Positionspapier mit dem Titel  „Zielsetzungen und Kompetenzsicherung in der Kinderkrankenpflege“.

Bei der Vorstandswahl werden Andreas Kray als Vorsitzender, Elfriede Zoller als stellv. Vorsitzende, Gaby Fichthorn als Schatzmeistererin und Ulrika Gehrke als Schriftführerin gewählt. Beisitzer sind: Rita Höhnicke, Markus Balters, Barbara Schiller, Christa Wollstädter, Gertrud Wild

2000 Der BKK e.V.  wird in „ Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V.“ (BeKD) umbenannt. Die Zahl der Mitglieder steigt auf rund 2800. Um die länderspezifische Berufspolitik zu gestalten, werden Länderdelegierte benannt. Der BeKD übernimmt die Vizepräsidentschaft im Deutschen Pflegerat, vertreten durch den Vorsitzenden Andreas Kray und die stellv. Vorsitzenden Elfriede Zoller.

2002 Bei den Vorstandswahlen werden Andreas Kray als 1.Vorsitzender  und Elfriede Zoller als stellv. Vorsitzende wieder gewählt. Schatzmeisterin: Christa Wollstädter; Schriftführerin: Ulrika Gehrke; Beisitzerinnen: Edith Heyde, Birgit Pätzmann-Sietas, Hilde Huber, Celia Fischer und Gertrud Wild.

2003 Das 4. Krankenpflegegesetz in Deutschland wird verabschiedet. Das Gesetz regelt eine integrative Grundausbildung und die Erhaltung spezifischer Schwerpunkte in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Gesundheits- und Krankenpflege.

Die eigenständige Berufsbezeichnung ist weiterhin gesetzlich geschützt. Sie lautet seit der Inkraftsetzung des Gesetzes im Jahr 2004: Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ in bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ in.

2005 Andreas Kray tritt als BeKD-Vorsitzender zurück und aus dem BeKD aus. Die stellvertretende Vorsitzende, Elfriede Zoller, übernimmt auf Beschluss des Vorstands bis zur Wahl eines neuen Vorstands die kommissarische Leitung.

2006 Die Neuwahlen erfolgen während der Mitgliederversammlung im September 2006; Vorsitzende: Elfriede Zoller, stellvertretende Vorsitzende Birgit Pätzmann-Sietas, Schatzmeisterin: Christa Wollstädter, Schriftführerin Ulrika Gehrke, Beisitzerinnen: Edith Heyde, Hilde Huber (Rücktritt 2007) Elke Becker, Hildegard Wewers, Simone di Piazza (Rücktritt 2007).

2007 Die Mitgliedsverbände des DPR, darunter der BeKD, stimmen der Forderung nach einer grundlegenden Ausbildungsreform in den Pflegeberufen in Deutschland zu. Der Beschluss beinhaltet die Beibehaltung der Spezialisierung in den Pflegeberufen während der Grundausbildung durch ein Studium mit Schwerpunktbildung analog der Handlungsfelder in der Pflege. Dies sollte sich z. B. im Diplom-Supplement des Bachelor in Nursing abbilden.

2008 Am 3. Juni findet in Berlin die Jubiläumsveranstaltung aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des DPR statt. Der BeKD e. V. ehrt im September 2008 während der 30. Jahrestagung der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und der 110-jährigen Jubiläumsveranstaltung der Kinderkrankenpflege in Deutschland, die Präsidentin des DPR, Marie-Luise Müller, mit der Antonie Zerwer-Ehrenmedaille.

2009 Um die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Bereich der Familiengesundheitspflege weiter zu qualifizieren, haben der BeKD und die „Interessengemeinschaft der Freiberuflichen und/oder präventiv tätigen Kinderkrankenschwestern“ einen Lehrplan für die Qualifizierung zur Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in entwickelt. Diese Qualifizierung ist seither flächendeckend etabliert und findet seit 2017 in allen Bundesländern statt.

2010 Während der Mitgliederversammlung in Potsdam erfolgt die Wahl des Vorstandes. Gewählt werden Frauke Leupold als Vorsitzende, Elfriede Zöller stellv. Vorsitzende, Christa Wollstädter Schatzmeisterin, Ulrika Gehrke Schriftführerin,Beisitzerinnen Elke Becker, Edith Heyde, Margret Goller und Ursula Müller (Rücktritt 2012). Karin Wagner (Rücktritt 2011)

2015 Während der Mitgliederversammlung in München finden nach einer Verlängerung der Legislaturperiode Vorstandswahlen statt. Gewählt werden Birgit Pätzmann-Sietas  Vorsitzende, Elfriede Zoller stellv.Vorsitzende , Christa Wollstädter Schatzmeisterin (verstorben 2018), Ulrika Gehrke Schriftführerin, Beisitzer/ innen:  Elke Becker (Rücktritt 2017) , Christian Stellhorn (Rücktritt 2018), Stefanie Thomas (Rücktritt 2016), Beate Katthöfer, Miriam Kowalski.

2017 Das Pflegeberufereformgesetz wird verabschiedet.

Danach haben die Auszubildenden ab 1.1.2020 weiter die Möglichkeit und das Recht den speziellen Berufsabschluss während einer allgemeinen Pflegeausbildung zu erwerben ,wenn sie den Vertiefungseinsatz „ Pädiatrische Versorgung „ und für das letzte Ausbildungsdrittel die Spezialisierung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wählen. Die Berufsbezeichnung lautet für die Absolventen wie bisher Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ in.
Eine Evaluation dieser Ausbildungsvorschriften des Pflegeberufereformgesetzes soll 2025 erfolgen.

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Mitgliederservice

Wir engagieren uns:

Für eine Verbandskultur, in der Ihre Meinung zählt

Für eine professionelle und eigenständige
Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

In klinischen und außerklinischen Handlungsfeldern
in Netzwerken

Für Ihre Aus-, Fort- und Weiterbildung in der
Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Auf der Bult – Zentrum für Kinder und Jugendliche
Janusz-Korczak-Allee 12
30173 Hannover

05 11 / 28 26 08

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